Eine wie keine – Meine Woche

Schon schlimm, wie die Zeit dahin fliegt. Eben ist noch Dienstag und der Schock des Wochenstarts leicht verdaut, da wartet auch schon der nächste um die Ecke. Umso wichtiger, dass ich mich in gewohnter Manier (soweit ich weiß, habe ich erst einmal ausgesetzt) mit den Themen der Woche befasse. Als da wären meine Erlebnisse bei einem Komparsenjob, meinem nagelneuen Job, handwerklichen Fähigkeiten, die bei mir leider vergeblich zu suchen sind und wenn noch Platz ist ein paar Gedanken zu Beziehungen im Allgemeinen. Letzteres kommt ansonsten mal als eigener Post. Mein Blog, meine Regeln – und so.

Ich werde ein Star – nicht!

Am Mittwoch war ich auf Ansinnen der Liebsten mit ihr und meiner besten Freundin als Komparse bei einem Fernsehfilm geladen (oder gebucht? Wurden ja schließlich bezahlt…). Jedenfalls war es eine wirklich spannende und aufregende Erfahrung, der ich mich insbesondere hier schon gewidmet habe. Dabei gehe ich insbesondere auf die verschiedenen Persönlichkeiten ein, denen ich begegnet bin, denn das war für mich ohne Frage der aufregendste Teil. Zum Dreh an sich kann ich nur sagen, dass es interessant war, zu sehen, wie eine Idee vom Drehbuch in der Realität umgesetzt wird. Der aufgekratzte Regieassistent gab sich die Größte Mühe alle beteiligten unter einen Hut zu bekommen. Ich muss tatsächlich sagen, dass ich Respekt vor allen habe, die in der Branche arbeiten. Leicht ist das sicher nicht.

Bob, der Maumeister

Seit meiner Geburt mangelt es mir handwerklich an jeglichem Talent. Als Kind bekam ich mal eine Holzseilbahn, die ich selbst zusammenkleben und den Seilzug eigenhändig montieren sollte. Beides klappte nur bedingt und das fertige Subjekt erinnerte mehr an etwas, das ein Fünfjähriger bei den Pfadfindern geschnitzt hat, als an eine moderne und funktionsfähige Seilbahn samt Zugsystem. Wieso ich das erwähne? Weil ich genau diesen unbeschreiblichen Segen zweier linker Hände gestern Mal wieder ordentlich bewiesen habe. Zusammen mit der Liebsten standen ein paar Hausarbeiten an. Die Wohnzimmerlampe – ein verdammt geiler Kronleuchter – wollte endlich angebracht werden und nicht länger auf dem Esstisch rumstehen. Ebenso gab es diverse Bohrlöcher, die endlich verspachtelt werden sollten. Zu guter Letzt kam ich noch auf die grandiose Idee alle ungenutzten Nägel aus den Wänden zu holen. Genau dabei wurde es dann kritisch. In Ermangelung besserer Werkzeuge nahm ich mir eine Rohrzange zur Hand und stemmte mich mit Körpereinsatz gegen die Wand. Ging mehrmals gut und dann schief, denn der letzte Nagel befand sich über dem Schrank, auf dem diverse Kisten ihr staubiges Ende fanden. Ruckartig zog ich den Nagel raus, verlor das Gleichgewicht, zerrte mit der Hand eine schwere Dekokiste runter und fing sie geistesgegenwärtig mit der Stirn. Konsequenz: Kleine Platzwunde am Kopf und mehr Kopfschmerzen als zuvor. Yay. Ich verleihe mir selbst den Award für den Held der Woche…

Jeder Held braucht seine Aufgabe

Wo wir gerade beim Thema sind. Dienstag habe ich endlich die Jobzusage erhalten, auf die ich nunmehr seit sechs Monaten warte. Gestern kam auch prompt der Vertrag dazu. Im Gegensatz zum letzten Mal, habe ich diesmal aber ein gutes Gefühl und ich freue mich endlich wieder arbeiten zu können. Mir gehen meine vier Wände allmählich auf den Keks, aber das ist ein anderes Thema. Am 01. 04. geht es los und ich bin gespannt wie ein Schnitzel, denn wie bereits erwähnt habe ich seit sechs Monaten nicht mehr richtig gearbeitet. Hoffen wir mal, dass ich schnell wieder rein finde. Was ich aber im Vorwege schon sagen kann ist, dass ich mit einem tollen Stab an Kollegen zusammenarbeiten werde, denn die meisten kenne ich noch von früher und halte losen Kontakt. Etwas skeptisch bin ich noch, bezüglich der Bank, denn der muss ich die Tage erklären, dass ich so wenig verdiene, dass eine wirkliche Rückführung der laufenden Kreditsummen nicht möglich ist. Aber auch das ist eine andere Geschichte, die hier nicht hingehört.

 Wenn die Liebe ausbleibt

Von Zeit zu Zeit unterhalte ich mich ganz gerne mal mit der Liebsten über das, was sie oder mich so bewegt. Dabei stoßen wir gelegentlich auf Fragestellungen, deren Antwort wir uns nur erschließen oder vermuten können. Heute kam uns beiden die Frage in den Sinn, wie es sein muss mit Anfang 30 auf der Suche nach einer Beziehung zu sein, wenn bisher noch keine Familienplanung stattfand. Ist das nicht eigentlich das Alter in dem Mann sesshaft wird, Frau Kinder bekommt und beide über Ehe sinnieren? Aber wie genau sieht die Auswahl potentieller Partner vor dem Hintergrund noch nicht abgeschlossener Familienplanungen aus? Beeinflusst das die Wahl? Instrumentalisiert man vielleicht sogar das Objekt der Begierde auf dem Weg zum perfekten Glück?

All diese Fragen schossen uns heute durch den Kopf und wenn ich so darüber nachdenke, werde ich bei Gelegenheit nochmal etwas ausführlicher darüber schreiben.

Für heute soll es das gewesen sein.

In diesem Sinne.

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